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Filterung

Wie filtere ich mein Becken richtig?
Wie groß muss der Filter sein?
Reicht ein Filter?
Wie oft muss der Filter das Becken in der Stunde umwälzen?
Welcher Filter ist der Beste?

Das sind wohl die meistgestelltesten Fragen.

Um das Aquarienwasser zu stabilisieren, benötigt man eine ausreichend große Bakterienflora, die die meisten Abfallprodukte abbauen kann (Nitrifizierung). Diese Bakterien sind als dünner Film auf allen Objekten vorhanden, die mit sauerstoffreichem Aquarienwasser in Berührung kommen. Um so viele Bakterien wie möglich zu bekommen, ist die Hauptaufgabe des Filters, die Oberfläche, auf der sich der Bakterienfilm festsetzen kann, zu vergrößern. Um richtig funktionieren und wachsen zu können, brauchen die nitrifizierenden Bakterien Sauerstoffe und Karbonate. Fehlen diese Substanzen, wird die Nitrifizierung völlig unterdrückt. Auch wird durch die Gegenwart von Abfallprodukten in der Umgebung der Bakterien deren Nitrifizierungsrate drastisch verringert. Das heißt, selbst ein guter Filter schließt den Zulauf von Frischwasser nicht aus, ein Wasserwechsel ist von Nöten.

Filtersysteme können in zwei Hauptgruppen unterteilt werden: Die Nassfilter und die Rieselfilter. Bei Nassfiltern befindet sich das Filtermaterial völlig unter Wasser, das kann bei einem Innenfilter und oder bei einem Außenfilter der Fall sein. Bei einem Rieselfilter wird das Filtermaterial von dem Wasser "berieselt" und befindet sich meist außerhalb des Beckens. Man geht bei der Größenberechnung eines Rieselfilters von 5 % bis 8 % des Aquarien Volumens aus, um richtig zu funktionieren.

Das nach unserer Meinung nach idealste Filtermaterial für Nassfilter sind Schaumstoffschwämme, die in verschiedenen Dichten (siehe Filterplatten) erhältlich sind. Sie sind sehr einfach zu säubern und sehr lange haltbar. Für die Berechnung der Größe eines Filters spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wie hoch ist die Populationsdichte des Aquariums und wie viel und oft wird gefüttert? Wir haben gerade in der Aufzucht von Tieren die Erfahrung gemacht, dass der sogenannte Hamburger Mattenfilter (siehe Filterplatten) bei starker Populationsdichte und Fütterung sehr effektiv ist (die Berechnung dazu finden sie unter http://www.deters-ing.de). Die Durchlaufgeschwindigkeit sollte bei ein bis zwei Mal des Beckeninhaltes pro Stunde sein. Das sollte gerade bei selbstgebauten Filtern, wie Innenkammerfilter oder Außenfilter, beachtet werden. Eine Bauanleitung für einen Luftheber unter Barschkeller Blog, Bau eines Lufthebers

Möglichkeiten zum Einsetzen von Lufthebern.

 

Hier stellen wir Ihnen noch weitere Filtermedien vor:

 

Filterfasern: sind vollsynthetische, hochwertige Filtermaterialien für Außen- und Innenfilter, die grobe und feine Schmutzpartikel festhalten. Werden oft auch als Laichfaser oder zur schonenden Aquariumsreinigung verwendet.


Torf: enthält Huminsäure, die das Wasser auf natürliche Weise kristallklar und weich macht; schafft Wasser, welches dem natürlichen Tropenwasser gleicht und sich gut für südamerikanische Vertreter eignet.


Filterplatten: vollsynthetische Filtermedien, die es in verschiedenen Stärken (3 cm, 5 cm, 10 cm) und Dichten (grob, mittel, fein) gibt. Leicht zu säubern und die Matten haben eine große Oberfläche. Sehr beliebt bei Aquarianern - Grundlage für den Hamburger Mattenfilter (siehe http://www.deters-ing.de)


Filterkeramik: ermöglicht einen kräftigen Bakterienrasen, insbesondere von Nitrifikationsbakterien.


Substrat: kugelförmiges Filtermaterial, gewährleistet eine optimale Ausnutzung der Filterkammer und sorgt für einen gleichmäßigen Wasserdurchfluss im Filterbett. Durch die vergrößerte Porenstruktur bewirkt man einen schnelleren Abbau von Nitrit.


Filterkohle: entfernt hochwirksam Medikamentenrückstände und Chlorgerüche und vor allem Schmutzstoffe, die durch die Umwandlung organischer Stoffe entstehen.

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