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Fütterung

Was soll ich füttern?

Wir pflegen oftmals Tiere mit den unterschiedlichsten Ansprüchen an Umwelt und Ernährung. Grundsätzlich ist eine artgerechte Ernährung dieser Tiere notwendig. Falsch ernährte Tiere wachsen schlecht und kränkeln. So genannte Schwächeerkrankungen sind die Folge und medizinische Behandlungen von Nöten. Die Korn- oder Flockengröße des angebotenen Futters muss dem Tier angemessen sein. Die Qualität des angebotenen Futters ist ebenfalls entscheidend. Futterbilligmarken sind grundsätzlich zu vermeiden, da das Futter schlechter aufgenommen wird oder vom Tier verwertet und belastet dann jedoch über Gebühr die Wasserqualität. siehe auch Barschkeller Blog, Futtertipps

Informatives

 

Vitamin Welches Vitamin wozu nützlich ist Mangelerscheinungen
A Fördert Sehkraft und Wachstum. Wirkt  als Haut-schutz sowie als Fruchtbarkeitsvitamin. Augenschäden, Hautblutungen
B1 Gewinnt aus den Kohlenhydraten der Nahrung Energie und versorgt das Gehirn und die Nerven mit Zucker (Nervennahrung) Bewegungsstörungen, Krämpfe
B2 Spielt bei der Verwertung von Proteinen, beim Muskelaufbau und als Schleimhautschutz eine gewichtige Rolle. Hautblutungen, Störungen des Ner-vensystems
B5 Ist für den Aufbau verschiedener Enzyme sehr wichtig. Kiemenschäden
B6 Ist für das Nervensystem wichtig. Schäden im Nervensystem. Als Symptom: Bewegungsstörungen
B12 Wird für die Verdauungsorgane sowie zum Auf-bau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, der für den Sauerstofftransport unentbehrlich ist, benötigt. Blutarmut (Anämie), Apathie und Wachstumsstörungen
C Spielt die entscheidende Rolle bei der Stärkung der Abwehrkräfte und ist für den Aufbau des Skeletts wichtig. Krankheitsanfälligkeit und Kiemenver-formung.
D3 Regelt die Aufnahme von Calcium und Phosphor und ist somit für das Knochen- bzw. Skelett-wachstum besonders wichtig. Knochenverformung (Rachitis)
E Regt die Bildung von Fruchtbarkeitshormonen an. Stabilisiert darüber hinaus andere Vitamine und die wertvollen ungesättigten Fettsäuren im Futter. Unfruchtbarkeit und Leberverfettung
H (Biotin) Ist ein Wachstumsfaktor. Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit, Krämpfe
K Fördert die Blutgerinnung nach Verletzungen. Störungen in der Wundheilung, Leber-schäden
Cholin Wird zur Fettverdauung benötigt. u.a. Leberverfettung

 

Muscheln, Daphnien, Mückenlarven und andere Fischereiprodukte sind leicht verdauliche Energiespender und bilden eine natürliche Nahrungsgrundlage für Ihre Zierfische.

Basilikum steigert das allgemeine Wohlbefinden.

Angelica baut Stress ab.

Anis fördert den Appetit.

Paprika und Karotten regen die Verdauung an und sind reich an Vitaminen. Karotin fördert auf natürliche Weise die Farbenpracht.

Weizenprodukte und Weizenkleie reichern das Futter mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen an.

Spinat und Brennnessel enthalten viele Mineralien und Spurenelemente. Sie fördern die Lebenskraft. Borretsch kräftigt die Nieren und baut Stress ab.

Wertvolle Spirulina-Algen oder Seetang liefern lebenswichtige essenzielle Aminosäuren, eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Sojabohnen enthalten viel Eiweiß und Lecithin zur Stärkung der Abwehrkräfte.

 

Futtertipps zum selbermachen

Ein Garnelenmix laut Ad Konings, welches er in seinem Buch Cichliden - artgerecht gepflegt - (ISBN 3-928457-18-7) beschreibt:

• 1 Kg ganze Garnelen, gefroren und unbehandelt

1 Kg grüne Erbsen, gefroren

10 ml Spirulinapulver (ist nicht einfach zu bekommen, wir haben 100%ige Tabletten aus dem Reformhaus genommen und zerstoßen)

10 Tropfen konzentrierte Vitamine (geht auch mehr, Packungsbeilage beachten)

wahlweise kann man noch geschälte Paprika, Zucchini oder Spinat dezugeben

Im Buch wird noch zur Bindung der Masse Gelatinepulver verwendet, auf das haben wir aber bei unserer Zubereitung verzichtet, da es oft aus geschmacksneutralem tierischen Eiweiß besteht und die Tiere es bedingt abbauen können.

 

Zur Zubereitung:

Die Garnelen und die Erbsen durch einen Fleischwolf (haben fast alle Mütter zuhause, die schon mal Kekse gebacken haben) geben, die Aufsätze gemäß der zu fütternden Tiere wählen und somit die größe des Breies bstimmen. Das Spirulinapulver und die Vitamintropfen dazugeben und gut vermengen.

Portionsweise in nicht alzu dicken Platten einfrieren. Wenn man keine Maschine zum einschweißen hat, eigenen sich auch gut Gefrierbeutel zum verpacken. Wir haben als Formen kleine Plastikdeckel genommen in die wir das Futter reingedrückt haben. Ab in die Truhe und fertig

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