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Krankheiten im Aquarium

Krankheiten

Wir werden auf unserer Seite keine Tabellen zur Diagnostik, oder alle vorhandenen Fischkrankheiten auflisten, denn wir denken, dass das ein zu umfangreiches und sensibles Thema ist, wobei Symptome schnell mal falsch gedeutet werden können!

Deshalb raten wir jedem nicht selber zu diagnostizieren, sondern in Fällen, wo Tiere von Krankheiten heimgesucht werden, Fachleute, wie z.B. Tierärzte, aufzusuchen.

Der überwiegende Teil der Krankheiten und Schädigungen der im Aquarium gehaltenen Zierfische resultiert direkt oder indirekt aus fehlerhaften Haltungsbedingungen und/oder schlechter Ernährung.

Das Grundproblem der Diagnose von Fischkrankheiten liegt darin, dass nur Untersuchungen am lebenden oder frisch getöteten Tier befriedigende Ergebnisse liefern können. Denn einerseits verlassen die meisten Parasiten ihren Wirtsorganismus unverzüglich nach dessen Tod und andererseits unterliegen im Aquarium verendete Fische derart rasanten Verwesungsprozessen, dass bereits nach einer halben Stunde durchgeführte Untersuchungen oftmals keine Hinweise mehr auf die Todesursache geben können.

Bevor man nun aber ein oder mehrere der deutlich erkrankten Tiere der diagnostischen Tötung unterzieht, sollten bereits alle Möglichkeiten einer Diagnose am lebenden Tier ausgeschöpft worden sein.


Vorbeugende Maßnahmen:

Was Fische überhaupt nicht mögen ist Stress! Tiere, die Stresssituationen ausgesetzt sind, neigen eher dazu krank zu werden. Man sollte in der Regel den Stressfaktor so gering wie möglich halten. Wir empfehlen, beim Kauf von Tieren sich Zeit zu nehmen (siehe Barschkeller Blog, Info´s zum Fischkauf) und sich die Fische genaustens anzuschauen, ob sie evtl. schon ungewöhnliche Verhaltensmuster aufweisen.
Das Idealste wäre, sich ein separates Becken als Quarantänebecken einzurichten. Da nicht jeder diesen Platz zur Verfügung hat, kann man aber im Vorfeld schon das ein oder andere beachten, damit nicht zu viel Stress entsteht.

Lassen Sie sich nicht zu viele Tiere in eine Tüte packen, am besten adulte Männchen und Weibchen trennen.
 
Sehen Sie zu, dass die Tiere beim Transport im idealen Fall mit Sauerstoff abgepackt werden.
 
Achten Sie darauf, dass die Fische den Transport über recht konstante Temperaturen haben. Empfehlenswert wäre ein Transport in Styropor-Boxen. Dadurch sind die Tiere auch dunkel verpackt und bekommen von ihrem Umfeld nicht viel mit.
 
Das Beste wäre, die Fische 24 Stunden vor dem Transport nicht mehr zu füttern, damit sie sich auskoten können und so das Wasser in der Tüte nicht unnötig durch Kot belastet wird.
 
Achten Sie beim Einsetzen darauf, dass die Temperatur in der Tüte sich nicht gravierend von der Temperatur im Aquarium unterscheidet. Hier ist ein langsames Einsetzen der Tiere zu empfehlen, indem man in Intervallen immer ein bisschen Aquarienwasser mit dem Wasser in der Tüte mischt.
 
Wenn Sie neue Tiere in ein Aquarium einsetzen, in dem sich schon dominante Tiere befinden, dann machen Sie am besten das Aquarienlicht aus und setzen dann die Tiere ein.
 
Neu eingesetzte Tiere die ersten 24 Stunden in ihrem neuen Zuhause nicht füttern und dann ganz langsam an Nahrung gewöhnen. (Bloß nicht zu viel Futter, dieses belastet auch unnötig das Wasser.)
 
Vermeiden Sie ständiges Umräumen der Einrichtungsgegenstände im Aquarium.
 
Vermeiden Sie gravierende Temperaturunterschiede, wie z.B. beim Kaltwasserwechsel (wenn nur die Möglichkeit besteht, das Becken mit kaltem Wasser aufzufüllen, dann lieber in geringen Mengen Wasserwechsel betreiben).
 
Auch hier gilt - "never change a running system".
 


Am besten zur Quarantäne oder Behandlung von Fischkrankheiten eignet sich ein Aquarium, welches nicht eingerichtet ist. Wichtig ist, dass das Aquarium sehr gut belüftet ist. Zu beachten ist auch, dass bei verschiedenen Medikamenten Bakterien sterben - und zwar alle, negative und auch positive -.

 

Somit ist eine Filterung des Beckens außer Kraft gesetzt!

Zu beachten ist auch, dass Arznei, die im Handel käuflich zu erwerben, ist meist einen breit gefächerten Wirkungskreis hat. Es ist zu empfehlen, gezielt Medikamente einzusetzen, die allerdings nur in Apotheken oder bei Ärzten auf Rezept zu bekommen sind. Selbst Züchter, die evtl. öfter Medikamente für den eigenen Gebrauch einsetzen, dürfen nicht ohne Weiteres diese Medikamente weitergeben.

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