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Die Biotope im Malawisee:

» Das wellenumspülte Felsbiotop

Die oberen drei bis fünf Meter des Felsbiotops an Felsriffen, kleinen Inseln und steilen Felsküsten sind in der Regel von klarem, aber turbulentem Wasser umspült. Diesen Stellen ist ein sedimentfreies Substrat gemeinsam, und die Algenmatten, die das harte Substrat bewachsen (Aufwuchs), bestehen aus vielen festsitzenden Algensträngen. Sind die Felsen klein, wird die Wucht des turbulenten Wassers ausreichend durch viele Spalten und Höhlen abgebremst. Dagegen schlägt auf die Fläche eines großen Felsbrockens die volle Wucht der Wellen, und nur wenige Mbunaarten können bei starker Brandung an solchen Flächen gra-sen. Das Habitat beherbergt nur eine Handvoll Algenfressender Bundbarscharten, die hauptsächlich zur Gruppe der Mbunas gehören. Entstehung der Algen durch viel Licht.

» Das sedimentfreie Felsbiotop

Sedimentfreie Regionen gibt es gewöhnlich an recht steilen Abhängen, wo sich das Sediment am Fuß der Felsen anhäuft und nicht auf ihnen, denn dort geht die Steigung in einen leicht abfallenden Sandboden über. Die Größe der Felsen reicht von fußballgroß bis hin zu riesigen Felsblöcken mit mehreren Metern im Durchmesser. Die Felsen sind immer mit Aufwuchs bedeckt, im Niedrigwasser vor allem mit Grünalgen. Im Felsbiotop formen die Felsen viele Höhlen und Spalten, die von Mbunas als Laichplätze genutzt werden. Hier herrscht ständig ein reger Konkurrenzkampf um die besten Plätze. Durch die Größe der Felsbrocken entstehen auch große Höhlen die von einigen Arten der Gruppen Cynotilapia, Pseudotropheus elongatus oder einigen Tieren aus der Aulonocara-Gruppe bewohnt werden.

» Das sedimentreiche Felsbiotop

Als Sediment bezeichnet man Partikel, die aus den oberen Wasserschichten absinken. Das können abgestorbene Mikroorganismen, Abfall oder aufgewühlter Sand sein. Diese Partikel setzen sich auf die Felsen und überdecken den Algenteppich. Nur bestimmte Algen könne unter diesen begrenzten Lchtverhältnissen wachsen. Die Populationsdichte der Mbunas ist im sedimentreichen oder tiefen Felsbiotop viel geringer als in den oberen Schichten.  Das sedimentreiche Felsbiotop wird in zwei Bereiche gesplittet, bis 10 m und 10 m und tiefer.

» Die Übergangszone

Zur Übergangszone gehören die Sektionen der Küste mit Felsen und Sand. Sie stellen den Übergang zwischen dem reinen Felsbiotop und dem Sand- und Schlammboden da. Die häufigsten Übergangszonenformen im See findet man im Flachwasser bis zu Tiefen von 25 m. Jede Übergangszone hat ihre eigene Zusammensetzung an Cichlidenarten. Vor allem die Mbunas zeigen beträchtliche, geographische Variationen.

» Die seichte Übergangszone

An vielen Setelle im Malawi-See besitzt die Felsküste einen langsam abfallenden Rand aus Sand und Felsen bevor sie in ca. 20 - 50 m Entfernung von der Küste in einem viel steileren Winkel abfällt. Diesen Abschnitt bezeichnet Ad Konings als seichte Übergangszone.

» Seichte, sedimentreiche Buchten

In geschützten Buchten überdeckt Schlammsediment die Felsen und den Sand. Je nach Strömungen in den Buchten kann die Schicht dicker ausfallen. Der Schlick besteht vor allem aus totem Plankton und Erde, die in  den See gespült wurden. Sie wird von Bakterien, Schnecken und Kräutern verwendet.

» Das Sandbiotop

Mehr als die Hälfte der Küstenlinie des Malawi-Sees besteht aus purem Sand, der sich mit sumpfigen und felsigen Abschnitten abwechselt.

» Das offene/freie Wasser

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